Über mich
zwischen Bergen, Licht und Stille
Ich bin Siegfried, aufgewachsen in einem kleinen Bergbauerdorf im Mostviertel. Draußen sein war für mich von Anfang an ganz selbstverständlich: Wege, Wetter, Jahreszeiten. Man lernt früh, dass alles seinen Rhythmus hat.
Heute sind es vor allem die feinen Stimmungen, die mich anziehen: Morgennebel, weiches Abendlicht, Sonnenauf- und -untergang.
Was ich an der Natur schätze
Draußen wird vieles einfacher. Man geht Schritt für Schritt, hört wieder besser hin und merkt, was man wirklich braucht.
Für mich ist das ein echtes Ankommen.
Nebel, Licht, Wind, Wolken sind für mich nicht „Kulisse“, sondern das, was einen Tag besonders macht.
Wie ich unterwegs bin
Ich bin eher der ruhige Typ.
Ich dränge nicht, ich treibe nicht an.
Ich mag Touren mit Pausen, Zeit zum Schauen und genug Raum für Stille.
Wenn man nach einer Tour heimgeht und nicht „abgearbeitet“, sondern ruhig und zufrieden ist, dann war es eine gute Zeit.
Ein paar persönliche Dinge
In meiner Freizeit zieht es mich oft früh hinaus, dorthin, wo Nebel in den Tälern liegt und das Licht langsam entsteht. Manchmal bin ich dann auch alpin kletternd unterwegs: nicht als Leistung, sondern als stille Form von Konzentration. Schritt für Schritt, Griff für Griff, und der Kopf wird klar.
Neben den Bergen begleitet mich noch etwas anderes: Licht. Als Lichtdesigner und Lichtarchitekt arbeite ich mit Licht und Schatten, und damit, wie Atmosphäre entsteht. Vielleicht sehe ich genau deshalb draußen so hin: Die Natur verändert mit kleinsten Lichtwechseln die Stimmung eines ganzen Tages.
Beides ergänzt sich für mich. Draußen, in der Ruhe, wächst Inspiration. Daraus entsteht Kreativität, die ich in meine Arbeit als Lichtdesigner einbringe.
